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Press Release

19. January 2019

Grüne Woche Aktuell – 19. Januar 2019

TERMINHINWEIS: Sonntag, 20.1., 13:30 Uhr – Fototermin: Die Messe Berlin überrascht den 100.000. Besucher der Grünen Woche 2019 mit einem Präsentkorb des Partnerlandes Finnland
Kontakt: Wolfgang Rogall, Tel. 030/3038 2218, E-Mail: rogall@messe-berlin.de
Ort: Messegelände, Eingang Nord/Halle 19

Zahl des Tages

300 Reisebusse
erwartet die Grüne Woche am heutigen Samstag, dem 19. Januar. Bis zum Abschluss der IGW am Sonntag in einer Woche werden etwa 2.100 Busse das Messegelände unter dem Funkturm ansteuern.

Tages-Themen der Grünen Woche

Bundeskanzlerin Merkel auf dem GFFA

Auf Einladung von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner sprach Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel auf dem Global Forum for Food and Agriculture zur Digitalisierung in der Landwirtschaft. Vor rund 70 Agrarministern aus aller Welt sagte die Bundeskanzlerin im CityCube Berlin: „Der Kampf gegen den Hunger nimmt in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle ein. Eine Welt ohne Hunger ist eines der ausgesprochenen Ziele. Sie sind heute hier, um scheinbar unvereinbare Dinge zusammenzubringen: eben jenen Kampf gegen den Hunger sowie den Kampf für einen bewussten Umgang mit Ressourcen. Für Beides ist die Digitalisierung sehr viel mehr Chance als Risiko.“ Bundesministerin Julia Klöckner erklärte hierzu: „Der Ausbau digitaler Anwendungen und Lösungen kann die Landwirtschaft weltweit produktiver und gleichzeitig nachhaltiger machen. Sie bietet damit das große Potential, mehr Menschen satt zu machen.“ Das Global Forum for Food and Agriculture – das „Davos der Landwirtschaft“ – sei eine einzigartige Plattform zum multilateralen Austausch, so die Bundesministerin.
Kontakt: Wolfgang Rogall, T: +49 30 3038 2218, E-Mail: rogall@messe-berlin.de

#Lebensministerium: Der geballte Charme der Regionen

Mit der Globalisierung wächst bei Verbraucherinnen und Verbrauchern zunehmend der Wunsch nach Nähe, Authentizität und Unverwechselbarkeit. Sie möchten wissen, woher ihre Lebensmittel kommen, und am liebsten möchten sie mit ihnen ein Gesicht und eine Geschichte verbinden. In Halle 23a ist das möglich: 150 Produktköniginnen und -könige aus Deutschland, Italien und Österreich stellen die kulinarischen und kulturellen Besonderheiten ihrer Regionen vor. In der Schauküche bereiten sie Spezialitäten zur Verkostung vor, auf der Bühne und am Stand der Arbeitsgemeinschaft Deutsche KönigInnen e. V. zeigen sie den Messegästen, was ihre Heimat so einzigartig macht und warum sie sich für sie engagieren. Ob Kaiserstühler Kirschenkönigin oder Fehmarner Rapsblütenkönigin, Nienburger Spargelkönigin oder Kremmener Erntekönigin, Pündericher Weinkönigin oder Besseringer Linsenkönigin: Wer regionale Vielfalt hautnah erleben möchte, ist in Halle 23a genau richtig.
Halle 23a, Stand der Arbeitsgemeinschaft Deutsche KönigInnen e. V., Kontakt: Matthias Roeper; Tel.: +49 (0)171-1252604, E-Mail: matthias.roeper@t-online.de

Partnerland Finnland: Exportschlager Hafer
Wussten Sie, dass Finnland der zweitgrößte Haferexporteur der Welt ist? Viele der deutschen Produkte enthalten, ohne dass wir es wissen, finnischen Hafer. Finnischer Hafer ist von hoher Qualität. Dies ist den klimatischen Bedingungen im nördlichsten Agrarland der EU geschuldet. Denn die Vegetationsperiode in Finnland ist sehr kurz, aber intensiv. Von dieser Qualität können sich Besucher während der Grünen Woche in Halle 10.2 selbst überzeugen. Es gibt auch eine große Auswahl an glutenfreien Haferprodukten, was für Personen, die an Zöliakie leiden besonders interessant ist.
Halle 10.2, Kontakt: Nina Parzych, T: +49 174 307 0019, E-Mail: nina.parzych@genius.de

Erlebnisbauernhof: Natur- und Pflanzenschutz mit Drohnen
Selbstfliegende Drohnen sind aus Natur-und Pflanzenschutz nicht mehr wegzudenken. Darauf macht der Deutsche Raiffeisenverband bei seinem Messeauftritt auf der Grünen Woche aufmerksam. Per Touchscreen können Besucher erleben, wie Drohnen mit Wärmebildkameras Rehkitze auf Wiesen und Feldern aufspüren und diese damit leicht vor dem sicheren Mähtod geschützt werden können. Ein weiterer Einsatz von Drohnen ist beispielsweise das problemlose Ausbringen von Larven der Schlupfwespe. Deren Lieblingsmahlzeit ist der Maiszünsler, ein Insekt das sich vornehmlich Maispflanzen ernährt und in Maisfeldern großen Schaden anrichtet“, erläutert Claudia Döring vom Deutschen Raiffeisenverband.
Halle 3.2, Stand 108, Kontakt: Claudia Döring, Telefon: +49 173 52 77 568,
E-Mail:
doering@drv.raiffeisen.de 

Aus aller Welt

Ministerin: Niederlande sind Vize-Weltmeister beim Agrarexport

Die Niederlande haben 2018 landwirtschaftliche Erzeugnisse im Gesamtwert von 90,3 Milliarden Euro exportiert (2017: 90,1 Mrd) und sind damit nach den USA der weltweit zweitgrößte Agrarexporteur. Deutschland ist dabei mit 22,8 Milliarden Euro der mit Abstand größte Abnehmer vor Belgien (10,2 Milliarden). „Die Exportzahlen zeigen erneut, dass der niederländische Agrarsektor ein wichtiger Akteur in der Nahrungsmittelproduktion für eine wachsende Weltbevölkerung ist“, sagte Landwirtschaftsministerin Carola Schouten bei der Bekanntgabe der Zahlen anlässlich der Eröffnung des Standes ihres Landes auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. „Unser Know-how und unsere Innovationskraft wollen wir auch einsetzen, um die Umstellung auf eine Kreislaufwirtschaft zu realisieren. Das gibt Agrar-Innovationen in den Niederlanden neue Impulse, die unsere Stellung auf dem Weltmarkt weiter stärken.“
Halle 12, Kontakt: Femke Meijer, E-Mail: femke.meijer@minbuza.nl

Österreich: Kontinuierlicher Anstieg der Agrarexporte

Der Aufwärtstrend bei den österreichischen Agrar- und Lebensmittelexporten setzt sich kontinuierlich fort. Dies gab Agrarmarkt Austria Marketing bei einer Pressekonferenz anlässlich der Grünen Woche in Berlin bekannt. Danach wurden 2018 nach ersten Hochrechnungen Agrarprodukte und Lebensmittel im Wert von 11,5 Milliarden Euro exportiert. Damit stiegen die Ausfuhren um knapp vier Prozent gegenüber dem Jahr zuvor. Mehr als ein Drittel der weltweiten agrarischen Exporte Österreichs geht nach Deutschland. Italien steht mit 1,2 Milliarden Euro an zweiter Stelle, die USA liegen auf Platz drei. Die wichtigste Produktgruppe im Agrarexport sind alkoholfreie Getränke, auf Platz zwei folgt Käse. Weitere bedeutende landwirtschaftliche Warengruppen unter den Top 10 sind Tierfutter, Rind- und Schweinefleisch sowie Milch und Rahm. Seit EU-Beitritt konnte das Alpenland die Ausfuhren seiner Export-Klassiker – allen voran Käse und Fleischzubereitungen – um fast 500 Prozent steigern.
Halle 15.1, Stand 139a, Kontakt: Manuela Schürr, T: +43 50 315 14 01,
E-Mail:
manuela.schuerr@amainfo.at

Pralinenhersteller aus Katar strebt auf den europäischen Markt

Kaafe Chocolatier importiert beste Schokolade aus Belgien, um sie im heimischen Katar in Handarbeit mit orientalischen Zutaten wie Kardamom und Safran zu edlen Pralinen und Trüffeln zu verarbeiten. Mit der „neuen Vision von Schokolade“ ist man bereits in der gesamten Golfregion präsent und plant, ab 2020 mit Geschäften in Berlin und London auch den europäischen Markt zu erobern. Die Firma ist eines von insgesamt 14 mittelständischen Privatunternehmen aus dem Emirat, die sich auf Einladung der Qatar Development Bank (QDB) unter dem Funkturm präsentieren, um Kontakte zu Importeuren und Investoren zu suchen. Von Gemüse und Fleischprodukten reicht das Angebot über Gebäck und Kaffee bis hin zu Milcherzeugnissen. „Die Grüne Woche ist für uns eine sehr wichtige Ausstellung“, so Saoud Algosaibi von der QDB. „Hier treffen wir auch Kontakte aus Asien, Afrika sowie den USA und müssen nicht auf verschiedene Kontinente reisen.“
Halle 6.2, Kontakt: Saoud Algosaibi, T: +974 55890066, E-Mail: salgosaibi@qdb.qa

Sri Lanka bittet zu Hopper mit Polos

Zum ersten Mal präsentiert sich Sri Lanka mit einem von der Sri Lanka-Germany SME Entrepreneur’s Association (SLG) organisierten Gemeinschaftsstand auf der Internationalen Grünen Woche. Acht der 20 Mitgliedsfirmen der Vereinigung, die Exporte nach und Investitionen aus Deutschland fördert, sind unter dem Funkturm vertreten. Dazu gehört der Familienbetrieb Climex BeauTea, der bereits seit dem Ende der britischen Kolonialzeit in der vierten Generation Tee produziert. Von Bienenhonig über Kokosnusswasser und -öl bis hin zu Gewürzen und Obstkonserven reicht die Angebotspalette der weiteren Aussteller. Messebesucher können Hopper mit Polos probieren, das ist eine Art Pancake aus Reis mit Jackfrucht-Stücken. Mit Unterstützung von Berlin-Partner ist die Eröffnung einer Niederlassung in Berlin geplant, berichtete Suneth Wijesinghe, der CEO der SLG. Im Juli findet in Colombo das Global Spice Road Symposium statt, mit dem sich Sri Lanka wieder zum Zentrum der internationalen Gewürzstraße machen möchte. Man hofft auf eine rege Beteiligung gerade auch aus Deutschland (www.slg-forum.org).
Halle 6.2a, Kontakt: Andrea Hahn, T: +49 7144 1300810, E-Mail: ah@hahn-presse.de

Ukraine will Agrarexporte weiter steigern

Als „einzigartige Gelegenheit, sich mit dem ganzen Kontinent zu treffen“, hat der ukrainische Agrarminister Maksym Martynyuk die Internationale Grüne Woche bezeichnet. Das osteuropäische Land ist seit 2013 erstmals wieder auf der IGW vertreten. Der Minister verspricht sich davon eine verstärkte Koordination mit den europäischen Partnern, mit denen man gleiche Vorstellungen über die zukünftige Agrarpolitik teile, wie Martynyuk unmittelbar nach einem Treffen mit seinem ungarischen Kollegen sagte. „Die Landwirtschaft in unserem Land hat sich sehr gut entwickelt“, fuhr er fort. Deshalb sei der Stand auch deutlich vergrößert worden. Als Beispiel nannte der Minister, dass trotz verhältnismäßig schlechter Ernte im vergangenen Jahr die Exporte von Weizen und Mais um 120 Prozent gestiegen seien. Verstärkt werden sollten auch die Exporte von Rindfleisch und Geflügel sowie von Futtermitteln.
Halle 7.2a, Stand 100, Kontakt:Olena Solokha, T: +38 0 97 691 3011,
E-Mail:
olena.solokha@minagro.gov.ua 

Aserbaidschan möchte sich im Bio-Markt etablieren

Aserbaidschan macht auf der Grünen Woche in Bio. 15 Unternehmen stellen sich mit ihren Produkten dem Urteil der Messebesucher. Das Angebot erstreckt sich von Obstsäften, Mineralwasser, Trockenobst, Wein, Tee bis zu verschiedenen Marmeladen aus Granatapfel, Erdbeere, Brombeere, Apfel und mehr. „Die Produkte sind biologisch erzeugt und zertifiziert. Wir möchten unsere heimischen Erzeugnisse noch mehr auf dem europäischen Markt bekannt machen und weitere Investoren aus dem Ausland gewinnen“, sagt Anar Nuriyev, Marketing Manager von Azpromo.
Halle 6.2, Stand 201, Kontakt: Anar Nuriyev, Telefon: +994 55 227 03 59, E-Mail: anuriyev@azpromo.az

Schweiz: Talerschwingen und Chässchnitten genießen

Beim Talerschwingen können Besucher der Grünen Woche in Berlin tief in urige Schweizer Traditionen eintauchen. In Tonschüsseln müssen die „Talerschwinger“ ein Fünffrankenstück durch Schwingen der Hand an schrägen Wänden entlangrollen lassen, ohne dass die Münze den Boden der Schüssel berührt. Das rollende Fünfrankenstück erzeugt dabei Töne, weswegen das Talerschwingen auch Eingang in die Schweizer Volksmusik gefunden hat. Im Stil einer modernen Schweizer Skihütte präsentiert sich das Schweizer Restaurant mit warmen und kalten Leckereien. Am „Take away“ „Le Bar Suisse“ erwarten unterschiedliche Käsezubereitungen wie Fondue, Raclette und „Chässchnitten“ die hungrigen Besucher, die auch nicht auf typische Schweizer Schokoladen und Weine verzichten müssen.
Halle 17, Stand 100, Kontakt: Heidi Schmieding, Telefon +49 171483,78,73, E-Mail: h.schmieding@fairteam.ch

Büffel- und Ziegenmilchjoghurt aus Bulgarien

Neben Honig, Wurst und Schinken, Weiß-, Rosé - und Rotwein sowie Naturkosmetik finden die Besucher am bulgarischen Gemeinschaftsstand rund zehn verschiedene Käsesorten aus Schafs-, Ziegen-, Büffel- und Kuhmilch, teilweise auch geräuchert. Hinzu kommen Büffel- und Ziegenmilchjoghurt. Beide sind hierzulande noch relativ unbekannt. Weitere ausgefallene Produkte aus dem Balkanland sind Rosenblätter-, Grüne Feigen-, Grüne Walnüsse- und Weiße Kirschen-Konfitüre. „Luteniza“, „Kiopolo“ und „Pindjur“ heißen die Brotaufstriche, die in Bulgarien sehr beliebt sind und sich auch für Käse, Grillwurst, Frikadelle oder Chips eignen. „Kiopolo“ beispielsweise besteht aus gerösteten Auberginen und Paprika sowie Tomatenmark – regional unterschiedlich zubereitet. Früher hatte in den Dörfern jeder sein eigenes Rezept für die Paprikapasten.
Halle 18, Stand 104, Kontakt: Petya Steliyanova, T: +359 (2) 98 51 12 42,
E-Mail:
psteliyanova@mzh.government.bg

Ein Stück Elsass in Halle 11

Jean-Marc Zind hat seit 45 Jahren einen Stand auf der Grünen Woche. „Ich habe ihn von meinem Vater übernommen.“ In seiner Familie wird seit 300 Jahren Weinbau betrieben. Zind bietet am französischen Gemeinschaftsstand landestypische Spezialitäten an, die zu 80 Prozent aus seiner elsässischen Heimat kommen: Gewürztraminer, Pinot blanc oder Wurst. Er verkauft nicht direkt, sondern nimmt Aufträge entgegen und liefert dann direkt nach Hause. Viele Weine kommen aus dem Weingut Zind-Humbrecht in Turckheim bei Colmar, das seinem Cousin gehört. „Sehr beliebt ist Crémant, der elsässische Champagner“, sagt der 68-jährige Jean-Marc. Mit seiner Frauen und einigen Hilfskräften gelingt es ihm, inmitten von pikanten Würsten, Baguettescheibchen und den klassischen langhalsigen Weinflaschen eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Selbst trinkt er bei der Arbeit und auch abends während der Grünen Woche keinen Alkohol – „sonst aber schon!“. Denn er weiß nie, wie bald er sich wieder ans Steuer setzen muss. „Berlin und die Grüne Woche, das ist einfach ein Muss für uns“, sagt er lachend.
Halle 11.2a, Stand 119, Kontakt:Jean-Marc Zind, T: +49 6834 922 164;
E-Mail:
zindjeanmarc@aol.com

Thailand lockt mit Bananenblüten-Salat und frittierten Grillen

„Deutschland und Thailand arbeiten auf vielen Ebenen zusammen, wir wollen diese Kooperationen ausbauen und die Grüne Woche bietet dafür gute Gelegenheiten“ sagte Botschafter Dr. Dhiravat Bhumichitr. Bereits zum fünften Mal ist das Land mit einem offiziellen Stand auf der Messe vertreten und präsentiert sich in diesem Jahr unter dem Motto „Happy Green Market“ mit einem neuen Konzept, bei dem Innovation und Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen. So wird bei der Verkostung von Spezialitäten wie in Deutschland sonst nicht erhältlichen Bananensorten, Salat aus Bananenblüten, scharfen Pilzen und frittierten Grillen auf Plastikgeschirr verzichtet. Königliche Stiftungen zeigen Nüsse und andere Agrarprodukte aus der erfolgreichen Umwandlung ehemaliger Opiumfelder im Norden des Landes. Am Montag, Mittwoch und Freitag gibt es Kochshows und die beiden Restaurants bieten Bioprodukte sowie traditionelle Speisen in einer neuen Interpretation. „Unsere Agrarprodukte entsprechen den EU-Standards“ betonte der Botschafter und hofft auf das Zustandekommen des lange angestrebten Freihandelsabkommens mit Europa.
Halle 6.2, Kontakt: Saipin Schneider, T: +49 177 9399213, E-Mail: saipin@thaiembassy.de

Lettland lädt ein zu Speck mit Wachteleiern und Ingwer-Bier

Es klingt so einfach: Man nehme Salz, Pfeffer und Knoblauch, würze damit getrocknetes Rinder- oder Lammfleisch oder sogar Speck und schon hat man einen schmackhaften Snack. Dass dazu jedoch weit mehr gehört, davon können sich Besucher der Grünen Woche auf dem Gemeinschaftsstand Lettland überzeugen. Eine kleine Portion gebratener Wachteleier, selbst gebrautes Hopfenbier mit Honig, Ingwer oder Hanf versetzt dem urigen, nach lettischer Tradition hergestellten Gericht eine zusätzliche Note. Und selbstgemachtes Himbeer-, Brombeer- Vanille oder Zimteis runden die lukullische Reise in den Baltenstaat aufs Trefflichste ab.
Halle 8.2, Stand: 105, Kontakt: Andra Udre, Telefon: +371 2944 13 32, E-Mail: andra.udre@arei.lv

Kosovo sucht Business-Kontakte

Kosovo ist zum ersten Mal mit einem Stand auf der IGW 2019 vertreten. „Wir wollen unser junges Land bekannt machen“, sagt Arber Muhaxheri vom Handels- und Industrie-Ministerium in Pristina. Der staatliche Stand wirbt für sechs Produzenten von Agrarprodukten und Lebensmitteln wie Snacks, Wein oder Energy Drinks. Von letzteren gehen bereits 49 Prozent der kosovarischen Produktion in den Export, aber es sollen noch mehr werden. „Wir suchen vor allem Business-Kontakte mit Unternehmen, die bereit sind, unsere Produkte im Ausland zu vertreiben.“ Muhaxheri hofft auf regen Besuch von Geschäftsleuten in der kommenden Woche.
Halle 6.2b, Stand 211, Kontakt: Arber Muhaxheri, T: +338 49 111 164,
E-Mail:
arber.muhaxheri@rks-gov.net 

Aus deutschen Regionen 

Eisbein-Sandwich und Berliner Luft mit Chili aus der Hauptstadt

Kreative Vertreter der Food-Startup-Szene und Traditionsunternehmen – so präsentiert sich die Hauptstadt in der neu designten Berlin-Halle auf der Grünen Woche. Thomas Panneck aus Neukölln, sonst mit seinem Foodtruck auf Festivals anzutreffen, will Zugezogene und Touristen für die Berliner Küche begeistern und präsentiert ein Eisbein-Sandwich mit Erbsen-Senf-Püree sowie Spreewälder Sauerkraut im Schusterjungen. Ebenfalls in Neukölln produziert der Ire Jonathan O’Reilly seine Crazy Bastard Saucen in sieben Geschmacksrichtungen von Jalapeno-Dattel (mild) bis Trinidad Scorpion & Clementine (extrascharf). Cihan Ozangil aus Mitte liefert Zuckerrohr samt Pressmaschine an Gaststätten und Wellnesseinrichtungen, um das exotische Getränk auch in Deutschland verfügbar zu machen. Und Felix Zocher von der Traditionsbrennerei Schilkin aus Kauldorf präsentiert die neueste Variante des kultigen Pfefferminzlikörs „Berliner Luft“ in der Geschmacksrichtung „Chilleoké“ (Chili, Kirsch, Schoko).
Halle 21b, Kontakt: Thomas Panneck, T: +49 177 5475052, E-Mail: info@pannek-seine-budike.berlin; Jonathan O’Reilly, T: +49 30 92287098, E-Mail: mail@crazybsauce.com; Cihan Ozangil, T: +49 163 3634455, E-Mail: info@supercane.de; Felix Zocher, T: +49 1520 5608048,
E-Mail:
felix.zocher@schilkin.de

NRW definiert „Natur“ und „Genuss“ neu

Nordrhein-Westfalen hat seinen Auftritt auf der Grünen Woche neu gestaltet. In der Halle 5.2a sind „Natur“, „Genuss“ und „Land(wirtschaft)“ als neue Flächen dazu gekommen und Ausstellerinseln ergänzt worden. Zum ersten Mal können sich die Messegäste auch digital an einem zentralen Infopunkt und an Stelen über Landwirtschaft und Umwelt im bevölkerungsreichsten Bundesland informieren. Einen echten Blickfang für Besucher bieten als Agrarprodukte kostümierte Menschen, die durch die Halle laufen – darunter ein Baum für den Landesbetrieb Wald und Holz NRW. Insgesamt 24 Ausrichter sorgen für Vielfalt an den Inseln, den zahlreichen Einzelständen und auf der Bühne, auf der Kochshows und spannende Mitmachaktionen stattfinden.
Halle 5.2a, Stand 150, Kontakt: Jürgen Sons, T: +49 172 7995 1116
E-Mail:
juergen.sons@lanuv.nrw.de  

Brandenburg: pro agro Marketingpreis zum 20. Mal verliehen

Zu den Höhepunkten des ersten Messetags (18.01.) in der Brandenburg-Halle zählte die Verleihung des 20. pro agro Marketingpreises. Unter dem Motto „Innovative Produkte und Produktvermarktung“ erhielten die drei Erstplatzierten der drei Bewertungskategorien den pro agro Marketingpreis 2019. Der erste Preis in der Kategorie Ernährungswirtschaft ging an MEA ROSA aus Groß Gastrose für die Sweet Garden Confiture „Gubener Spilling“. In der Kategorie Direktvermarktung gewann die Firma SOREEGIO aus Finsterwalde mit ihrem Vermarktungskonzept für regionale Produkte. Und die Dietrich & Kokosnuss OHG aus Bad Belzig erreichte in der Kategorie Land- und Naturtourismus Platz eins für ihr Angebot „Coconat Workation Retreat“, laut Anbieter eine innovative Mischung aus Landhotel und „Coworking Space“. Insgesamt gab es 44 Einreichungen aus allen Landkreisen Brandenburgs, die von einer Fachjury bewertet wurden.
Halle 21a, Stand 127, Kontakt: Kristin Mäurer, T: +49 33 230 20 77,
E-Mail:
maeurer@proagro.de

Vorschau Veranstaltungen am Sonntag, 20. Januar

-Auszug –

10:00 – 15:00 Uhr
Kochstudie Brandenburghalle: Restaurant Schönblick
Gefüllten Ochsenschwanz vom Bechlin Beef mit Burgundersoße an Selleriepüree und Pilzen;Kochsalon von Blythen & Fischerkietz: Hüftsteak mit Roter Bete & Chrysanthemen-Vinaigrette
Ort: Brandenburghalle 21a

10.00 – 12.30 Uhr
FN Bundeshengstschau Sportponys: Wettbewerb 8 – Freispringwettbewerb
AK II: sieben- bis zwölfjährige Hengste
Ort: Halle 25

11:00 Uhr
Entwicklungsministerium: Farmer trainieren Farmer: Persönlichkeitsstärkung für Unternehmer in Tansania
Lernen Sie die Arbeit der Andreas Hermes Akademie in Tansania kennen und seien Sie Teil einer Live-Trainingssession zum Thema Teambuilding mit zwei tansanischen und einem deutschen Trainer.
Ort: Halle 5.2, Stand 100

11:45 Uhr
Bundeslandwirtschaftsministerium: Europas Regionen haben ein Gesicht!

Mehr als 100 regionale Produktköniginnen aus Europa und Deutschland als Botschafterinnen ihrer Regionen
Ort: Halle 23a

12:20 Uhr
Gemeinschaftsschau „Lust auf Land“: Wildes Kochen – gesund und so köstlich
Heimisches Wildbret vom Jäger ist natürlich, nachhaltig und gesund. Wie einfach es außerdem zuzubereiten ist, zeigen Wild-Koch Georg Barta und der Deutsche Jagdverband – probieren inklusive!
Ort: Halle 4.2

12:30 - 13:30 Uhr
Ran an den Kochlöffel - Lieblingsrezepte aus Baden-Württemberg
Lamm-Maultaschen + Wein
Kochwerkstatt für 10 Personen, Kostenlose Teilnahme, Anmeldung am Stand
Ort: Baden-Württemberg, Halle 5.2b

13:00 Uhr
Cook & Talk: Algen – das Nahrungsmittel der Zukunft?
Algenexperte Jörg Ullmann präsentiert in der Showküche des Bunds für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. (BLL) und der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE) drei Verwendungsmöglichkeiten für Algen: Als Zutat im Algensalat, als Farbstoff in einem blauen Trendgetränk und als Ersatz für Butter und Ei in einem veganen Gugelhupf.
Ort: Halle 22a / Stand 180

13:00 – 14 Uhr

Auftritt der Finnischen Folk-Band „Enkel“
Ort: Partnerland Finnland, Halle 10.2

13.30 – 16.00 Uhr
Wettbewerb 8 – Freispringwettbewerb
AK I: vier- bis sechsjährige Hengste
Ort: Halle 25

14:30 – 15:30 Uhr
Ran an den Kochlöffel - Lieblingsrezepte aus Baden-Württemberg
Destillate
Kochwerkstatt für 10 Personen, Kostenlose Teilnahme, Anmeldung am Stand
Ort: Baden-Württemberg, Halle 5.2b

15:00 – 18:00 Uhr
Kochstudie Brandenburghalle: Restaurant die Tenne & Restaurant Lemon Kongresshotel Potsdam

Püree von Äpfeln & Kräutern, Wild-Jagdwurst und Rehrücken an Rosenkohl mit einer kräftigen Jus
Ort: Brandenburghalle 21a

15:05 Uhr
Gemeinschaftsschau "Lust auf Land": Manege frei! Circus Ubuntu!
Jugend macht Zirkus
Ort: Halle 4.2

16:30 Uhr
Entwicklungsministerium: Insekten als Nahrungsmittel?

Heuschrecken, Grillen und Mehlwürmer: Könnten das in Zukunft wichtige Proteinquellen sein? Antworten darauf haben die Experten vom Internationalen Institut für Insektenforschung (ICIPE) für Afrika. Der Koch Frank Ochmann serviert in der Showküche kleine Leckereien aus der Insektenwelt, mit denen Sie die Zukunft schmecken dürfen.
Ort: Halle 5.2, Stand 100

17.00 Uhr
FN Bundeshengstschau Sportponys: Parade der Sieger der dressurbetonten, springbetonten und vielseitigen Hengste & Parade der FN-Bundesschausieger und des Gesamtsiegers
Ort: Halle 25

17:30 Uhr
Entwicklungsministerium: Bella Garcia & Tanzgruppe
Afrikanische Kultur pur Bella García & Tanzgruppe begeistern mit einer Fusion von modernem und traditionellen Tänzen und bringt so ein Stück Afrika auf die Grüne Woche.
Ort: Halle 5.2, Stand 100

Pressetermine am Sonntag, 20. Januar

Ländertag Baden-Württemberg

Ort:Messegelände, Halle 5.2b

11.15 – 11.45 Uhr
Treffen und Fototermin derBundesministerin Julia Klöckner mit den regionalen deutschen Produktköniginnen und –königen der Arbeitsgemeinschaft „Deutsche KönigInnen“ e. V.

Kontakt: Pressestelle des BMEL, E-Mail: pressestelle@bmel.bund.de
Akkreditierung unbedingt erforderlich unter: www.bmel.de/Akkreditierung

Ort: Halle 23a, BMEL

13:30 Uhr
Fototermin: Die Messe Berlin überrascht den 100.000. Besucher der Grünen Woche 2019 mit einem Präsentkorb des Partnerlandes Finnland

Kontakt: Wolfgang Rogall, Tel. 030/3038 2218, E-Mail: rogall@messe-berlin.de
Ort: Messegelände, Eingang Nord/Halle 19

14.00 – 15.00 Uhr
Presse und Fototermin: Parade der Produktköniginnen und -könige aus ganz Deutschland
Kontakt:
Lea Fließ, Geschäftsführerin, E-Mail lea.fliess@moderne-landwirtschaft.de
Ort: ErlebnisBauernhof, Halle 3.2 (in der Halle und auf der Bühne)