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Press Release

17. January 2019

Internationale Grüne Woche Eröffnungsfeier am 17. Januar 2019 um 18:00 Uhr - Grußwort Dr. Wolfgang Ingold, BVE-Vorsitzender

Sehr verehrte Damen und Herren Minister, Abgeordnete, Staatssekretäre, Kommissare, Exzellenzen und Gäste aus aller Welt, meine sehr geehrten Damen und Herren auch ich begrüße Sie im Namen der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie zur diesjährigen Internationalen Grünen Woche. - in ihrer nunmehr 84. Ausführung ist die IGW eine Institution für die Ernährungs- und Landwirtschaft weltweit - die IGW zeigt die Vielfalt am internationalen Lebensmittelmarkt in einer Leistungsschau nicht nur gegenüber dem Fachpublikum sondern auch dem Verbraucher und somit der ganzen Lebensmittelkette vom Acker bis zum Teller

2. Die Lebensmittelproduktion stärkt Europa - die Lebensmittelproduktion ist heute und in Zukunft, regional und global einer der wichtigsten Wirtschaftszweige überhaupt - die Agrar- und Ernährungswirtschaft sichert in einer täglichen Gemeinschaftsleistung nicht nur unsere Lebensgrundlage sondern auch Beschäftigung und Wohlstand - besonders für Europa hat die Branche eine herausragende Bedeutung - so ist die Ernährungsindustrie der größte europäische Industriezweig - keine andere Industrie bringt mehr Wertschöpfung und Beschäftigung - und auch zum Außenhandelsüberschuss der EU trägt die Agrar- und Ernährungswirtschaft mit stolzen 50% bei - so ist die EU besonders dank ihrer leistungsfähigen Agrar- und Ernährungswirtschaft fest in die globale Arbeitsteilung eingebunden und heute der größte Lebensmittelexporteur und –importeur weltweit - das europäische Agrarhandelsvolumen ist doppelt so groß wie das der USA und China zusammen

3. Die Lebensmittelproduktion braucht ein starkes Europa - Europa ist im Gegenzug aber auch unverzichtbar für die Agrar- und Ernährungswirtschaft, schon allein aus ökonomischer Sicht - der EU-Binnenmarkt ist der wichtigste Handelspartner für die Branche - allein in der deutschen Ernährungsindustrie hängt ein Viertel des Umsatzes und damit auch der Arbeitsplätze vom Export in den EUBinnenmarkt ab - die EU ist zudem auch ein sicherer Investitionsstandort und verlässlicher Forschungspartner für die Branche - schließlich ist sie aber vor allem für die Unternehmen der wesentliche und maßgebliche Handlungsrahmen - fast jede Regel der wir hierzulande folgen, hat ihren Ursprung in Brüssel – egal ob Kennzeichnung, Digitalisierung oder Freihandel - 2019 werden mit der Europawahl die Weichen für die nächsten 5 Jahre Europapolitik gestellt, es geht darum unsere Wirtschaft und Gesellschaft in Frieden und Wohlstand vereint zukunftsfähig zu machen - angesichts zunehmender nationalistischer Tendenzen und Populismus, müssen deshalb die Pro-Europäischen Kräfte wieder gestärkt werden - dem Brexit darf kein weiterer Exodus folgen - der Ruf nach einem starken Europa ist dabei nicht der Ruf nach mehr europäischen Vorgaben sondern vor allem der nach der der Vollendung des Binnenmarktes und EU-einheitlichen Regeln - denn das sind die unabdingbaren Voraussetzungen, um unnötige Bürokratie zu vermeiden und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken - diese Ziele müssen im Fokus der zukünftigen Entscheidungsträger der EU Institutionen liegen - die Europawahl geht uns alle an, auch Unternehmer, Landwirte und Mitarbeitervertreter müssen sich ihrer Verantwortung bewusst sein. Vor Ort müssen sie den Mitarbeitern in ihren Betrieben klarmachen: „Es geht um deinen Wohlstand und um den Wohlstand deiner Familien und Kinder!“ - dafür werden wir uns als Verband stark machen.

4. Gute Wünsche an die Gäste - Für die Internationale Grüne Woche wünsche ich Ihnen jetzt allen viel Erfolg und einen konstruktiven Dialog mit ihren Kunden!